Psychologische Privatpraxis für Familienberatung und Mediation Agnieszka Hermes-Sudol und Dr. Gerrit R. Hermes
Psychologische Privatpraxis für Familienberatung und MediationAgnieszka Hermes-Sudol und Dr. Gerrit R. Hermes

Kommunikation verbessern

"Schatz, wir müssen reden..."

Die meisten Männer hassen Beziehungsgespräche. Dennoch ist es notwendig, sich über Bedürfnisse und Wünsche in einer Partnerschaft regelmäßig auszutauschen. Und besonders für die Konfliktlösung braucht es Kommunikationsstrategien.

John Gottmann, amerikanischer Beziehungsforscher, hat die Paarkommunikation auf eine einfache Formel gebracht: Er hat beobachtet, dass glückliche Paare negative Situationen durch positive ausgleichen - und zwar im Verhältnis 5 : 1. Ein böses Wort wird durch fünf liebevolle Aussagen, Komplimente oder Gesten wieder ausgeglichen.

Zuerst einmal muss man unterscheiden zwischen der generellen Kommunikation eines Paares und der Kommunikation in Konfliktsituationen. Der Austausch über eigene Wünsche und Vorstellungen, Pläne, Hoffnungen ist ein wichtiges Fundament für eine Beziehung. Und dazu gehört, dass man sich täglich austauscht und so Nähe zum Partner erlebt.

Wer das nicht tut, für den besteht die Gefahr, dass man den Partner aus den Augen verliert.

Wie Frauen über Männer reden:

Während Frauen sich sehr detailliert über ihre Männer oder ihre Affären mit Freundinnen unterhalten, bleiben Männer mit ihren Aussagen über Frauen eher an der Oberfläche. Psychologe Wolfgang Schmidbauer meint, dass Frauen mehr und tendenziell schlechter über Männer reden als es Männer über Frauen tun. Frauen neigten auch eher dazu, so Schmidbauer, sich über ihren Partner zu beklagen und das eigene Unglück am Fehlverhalten des Mannes fest zu machen. Wir raten Frauen, die Probleme in der eigenen Beziehung nicht mit den Freundinnen, sondern zuallererst und intensiv mit dem Partner zu besprechen da Frauenbündnisse die Sprachlosigkeit zwischen den Geschlechtern eher vertiefen.

"Paare, die sich in langjährigen Beziehungen glücklich fühlen, sind meist in der Lage, sich gegenseitig ihre Gefühlswelt mitzuteilen. Sie sehen weder sich noch die gemeinsame Beziehung durch diese Gefühlsäußerungen, gerade auch wenn sie negativ sein sollten, bedroht. Solche Paare haben – manchmal ohne sich dessen so genau bewusst zu sein – eine eigene, sehr subtile Sprache, Gestik und Mimik im Laufe ihrer Beziehung entwickelt."

 

Streiten und sich wieder versöhnen - das will gelernt sein:

Dass es in einer Beziehung auch mal zu Streit kommt, ist ganz normal. Besonders schnell entstehen Auseinandersetzungen, wenn einer der Partner oder sogar beide durch Stress von außen - zum Beispiel durch den Beruf, Probleme in der Kindererziehung, Konflikte in der Herkunftsfamilie angespannt sind. Wer gestresst ist, kommuniziert sehr viel schlechter als in entspanntem Zustand: Der Ton wird gereizt, man reagiert heftiger als sonst.

Wer es dann aber schafft, sachlich beim Problem zu bleiben, Ich-Botschaften zu formulieren - also keine Vorwürfe an den Partner, sondern von sich selbst sprechen - keine alten Sünden hervorzuholen, keine Charakterkritik am anderen zu üben und nicht verächtlich oder zynisch zu werden - der ist ein "guter" Streiter. Der Idealfall: Die Partner arbeiten an der Lösung des Problems und fügen sich keine Verletzungen zu.

Darüber streiten Paare am häufigsten:

  • Freizeitgestaltung,
  • die Aufteilung von Hausarbeit und Kinderbetreuung,
  • die Finanzen,
  • ​Sexualität
  • das Engagement im Beruf,
  • der partnerschaftliche Umgang miteinander,
  • Kinderziehung.

 

Über letztere wird am häufigsten gestritten.

 

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